Wohngemeinschaft (WG) für Senioren oder Wohn- gemeinschaft für Jung und Alt, es gibt beides. Und beide Wohnformen haben ihre Vor- und Nachteile.
Wer in einer solchen Wohngemeinschaft Jung und Alt wohnen will, sollte sich bewusst für ein geselliges Leben mit offenen Augen und Ohren für seine Nachbarn entschieden haben. Wie könnte ein solches Leben aussehen? Beispiele: das Sonntagsfrühstück im Gemeinschaftsraum, die Koch- und Gymnastikgruppe, gemeinsame Feste und informelle Kontakte zwischen den Bewohnern. Aber man kann mehr als den sozialen Kontakt erwarten: Anregungen und Austausch für das gemeinsame Leben.
Für die Älteren ist wichtig, dass sie in der Hausgemeinschaft das ganze Spektrum des Lebens um sich herum haben. Sollten sie Hilfe brauchen, ist immer jemand für sie da. Ob Unterstützung beim Einkauf, bei Arztgängen oder während Krankheitszeiten. Jeder wird hier auf die Hausgemeinschaft zählen können. Alt und Jung ergänzen sich, und eine gesellschaftliche Ausgrenzung hinter geschlossenen Türen gibt es nicht.
Wie immer, wenn mehrer Menschen unter einem Dach wohnen, bleiben bei solcher Nähe auch Konflikte nicht aus. Dabei können die Pflichten, die jeder Hausbewohner hat, Streitpunkt werden oder auch die unterschiedlichen Erwartungen, die man vielleich an die Nachbarn stellt. Wichtig sind deshalb regelmäßige Bewohnerversammlungen und eine Supervision, welche den Hausbewohner zur Verfügung stehen sollte. Die richtige Balance zu finden zwischen Gemeinsamkeit und Zeit für sich selbst erfordert sicher Erfahrung - aber auch eine gute Planung.
Kontaktadressen für Wohngemeinschaften Jung und Alt:
Forum für gemeinschaftliches Wohnen im Alter – Bundesvereinigung e.V.
Bismarckstr. 70
10627 Berlin
Tel.: 0 30 / 3101-6683
Fax: 0 30 / 3101-6690
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Bundesforum für gemeinschaftliches Wohnen e.V.
G. Hellwig
Kiebitzrain 84
30657 Hannover
Tel.: 0511 / 604-5955
Fax: 0511 / 604-4507
Azadeh Jabbarian
Bau- und Wohnberatung
Julie-von-Kästner-Str. 32
Tel.: 05 61 / 7 66 00 96
Fax : 05 61 / 7 66 00 95
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